King Charles

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Dandy der Unterwelt: King Charles
Britischer Songwriter-Genius live in Deutschland
Konzerte rund um sein zweites Album „Gamble For A Rose“
Im April live in Berlin & Köln

 

Die Neo-Folk-Szene Großbritanniens hat weiterhin Hochkonjunktur, und King Charles erweist sich als einer ihrer aufregendsten Vertreter. Der 30-jährige Sänger, Gitarrist und Lyriker wird seit Veröffentlichung des Debüts „LoveBlood“ im Mai 2012 in seiner Heimat als Erlöser des leicht angestaubten Folk-Genres gefeiert. Sein Debüt stieg direkt in die englischen Top 40, eine ausgedehnte Tour mit den Kollegen von Mumford & Sons erwies sich für die Zuschauer als echtes Erweckungserlebnis. Ende Januar erschien nun sein zweites Album „Gamble For A Rose“, mit dem er im Frühjahr Europa bereist und dabei auch für zwei Shows nach Deutschland kommt: Am 7. April gastiert er in Berlin, am 12. April in Köln.

 

Es gibt die Legende, dass King Charles, bürgerlich Charles Costa, nur deshalb Musiker wurde, weil er nicht dem Klischee eines Poeten mit abgebrochenem Soziologiestudium entsprechen wollte. Tatsächlich verdingte er sich als Lyriker und hatte gerade sein Studium vorzeitig beendet, als er die Folk-Band Adventure Playground gründete. Sein großes Talent als Songwriter hatte man ihm da bereits amtlich bestätigt: 2009 gewann er mit seinen Eigenkompositionen den „International Songwriting Contest“. Anlass genug, sich von der Uni ab- und der Musik zuzuwenden.

 

Adventure Playground konnten schnell viele Fans für sich gewinnen. Darunter auch Neo-Folk-Kollegen wie Noah and the Whale und Laura Marling, die sie mit auf Tour nahmen. Trotz dieser frühen Begeisterung löste King Charles die Band wieder auf, um sich als Solokünstler zu verwirklichen. Es dauerte nicht lange bis man ihm seinen ersten Plattenvertrag anbot.

 

2011 nahm er in Kalifornien sein Debütalbum „LoveBlood“ auf, das nach der Veröffentlichung im Mai bei Kritikern wie Fans für großen Enthusiasmus sorgte. Der Guardian lobte seinen „mutigen Umgang mit psychedelischen Sounds“ und seine Frechheit, „mit der er die Grenzen zwischen cool und nicht cool einfach ignoriert“. Die ZEIT wählte ihn unter die zehn wichtigsten Newcomer des Jahres und schwärmte über sein Songwriting: „Meist zart zu Beginn und rasend im Refrain.“

 

Nach Erscheinen seines Debütalbums tourte der Vollblut-Musiker und – nach eigenen Angaben – Teilzeit-Schamane, der neben Gitarre auch Piano und Cello vorzüglich beherrscht, ohne Unterlass. Unter anderem auf einer Tournee von Mumford & Sons, die sich ebenfalls als große King Charles-Fans outeten. Nach zwei Jahren 'on the road' hatte er genügend Geschichten und Erlebnisse gesammelt, um sein zweites Album fertigzustellen: „Gamble For A Rose“ erschien Ende Januar und konnte sofort wieder die wichtigsten Feuilletons auf den Plan rufen, die in King Charles eine Lichtgestalt der Singer-/Songwriter-Szene sehen. Und das nicht nur, weil sich bei ihm signifikante Optik mit einer unverwechselbaren Stimme paart – sondern auch, weil sein Songwriting auf diesem zweiten Album noch einmal deutlich an Dringlichkeit und Klasse gewonnen hat.