Sean Paul

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Jamaikas Dancehall-Superstar Sean Paul
Zurück in den Charts mit grandiosen Hit-Singles
Gerüchte über ein neues Album 2017 verdichten sich
Im April 2017 zwei Deutschland-Shows in Hamburg und Köln

Der Genregrenzen-sprengende Sänger und MC Sean Paul ist der erfolgreichste jamaikanische Künstler seit Bob Marley – und die weltweit führende Kraft des Dancehall. Seit Veröffentlichung seines Debütalbums „Stage One“ im Jahr 2000 hat der charismatische Vokalist weltweit mehr als 28 Millionen Tonträger verkauft und dafür sagenhafte 106 Platin- und 51 Gold-Schallplatten verliehen bekommen. Ein Grammy, vier MOBO- und fünf MTV Video Music Awards untermauern die Ausnahmestellung dieses vielseitigen Künstlers, der neben seinen eigenen Tracks auch vielen anderen als Gaststar zu internationalen Charthits verhalf. So auch wieder in diesem Jahr, als zunächst „Cheap Thrills“ der australischen Sängerin Sia sowie aktuell der Song „Rockabye“ der Electropopper Clean Bandit weltweit und dank seiner Unterstützung in die Top Ten der Hitlisten kletterten. Von Sean Paul selber erschien zuletzt Mitte November der neue Song „No Lie“, erneut ein Chartstürmer in ganz Europa, der als Vorbote auf ein kommendes neues Album gewertet werden kann. Wann jenes erscheint und wie es heißen wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Unlängst angekündigt wurden dafür zwei Deutschland-Shows: Am 15. April gastiert Sean Paul in Hamburg, am 16. April in Köln.

Dass sich der 1973 im jamaikanischen Kingston geborene Sean Paul Ryan Francis Henriques in seiner Musik als derart bezugsoffen und stilistisch mutig erweist, dürfte neben seinem breiten musikalischen Interesse auch an seiner Herkunft liegen: Unter seinen direkten Vorfahren finden sich chinesische, portugiesische, afro-karibische und jüdische Wurzeln. Ein Umstand, der für Sean Paul in seiner Kindheit zu offensivem Mobbing seitens seiner Klassenkameraden führte. Achtung und Akzeptanz erlangte der „kupferfarbene Chinesenjunge“ – wie sich Sean Paul als Jugendlicher selbstironisch nannte – durch beachtliche sportliche Leistungen. So war er als Teenager Teil des jamaikanischen Schwimm-Nationalteams, spielte erfolgreich Fußball und gehörte obendrein zur besten jamaikanischen Mannschaft im dort sehr beliebten Wasser-Polo.

Zum 15. Geburtstag schenkte seine Mutter ihm ein billiges Keyboard. Es war der Beginn einer musikalischen Laufbahn, die ihresgleichen sucht. Zunächst verbesserte er seine Fähigkeiten als Sänger, Rapper und Dancehall-Toaster bei zahllosen Open Mic-Nächten in Kingston. Dort entdeckte ihn der Musikmanager und Produzent Jeremy Harding und nahm mit Paul umgehend seine erste Single „Baby Girl“ auf, die in Jamaika zu einem kleinen Hit wurde. 2000 folgte Sean Pauls Debütalbum „Stage One“, das ihn in Jamaika zum neuen Star des Dancehall erhob.

2002 erschien, nun erstmals weltweit, sein zweites Album „Dutty Rock“, begleitet von seiner ersten internationalen Top Ten-Single „Get Busy“, inzwischen ein Klassiker des Dancehall. In der Folge verkaufte sich das Album weltweit über 4,5 Millionen Mal und machte Sean Paul zum globalen Megastar, dessen Erfolge seither nicht abreißen. Allein in Deutschland blickt Sean Paul seit diesem erstaunlichen ersten Erfolg auf nunmehr 35 Singles in den Charts, von denen 11 bis in die Top Ten stiegen. 

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