Black Foxxes

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Black Foxxes duellieren
ihre inneren Dämonen

Mitreißendes UK-Trio bringt die
wütenden 90er zurück auf die Bühne
Zweites Album „Reidi“ für März angekündigt

Im April live in Köln, Hamburg, Berlin und München

In einer Phase der Rockmusik, in der selbst die hartgesottensten Bands nichts mehr dem Zufall überlassen und sogar ihren Gitarrensound von Computer-Algorithmen designen lassen, gerät eine junge, wütende und bis in ihren tiefsten Kern hochimpulsive Formation wie die Black Foxxes zu einer wahren Sensation an künstlerischer Unmissverständlichkeit. Ihr mit der Wut des frühen Punk aufgeladener, an komplexe Grunge-Epigonen wie Brand New gemahnender Rock-Sound vollführt eine heutzutage selten gewordene Balance aus impulsiven Eruptionen und dem stilsicheren Gespür eines zeitlos großen Songwriters. Bereits wenige Monate nach ihrer Gründung konnten sie in Großbritannien auf eine landesweite Fan-Basis bauen, und so geriet direkt ihre erste Tournee zu einem weit über die Musikblätter vieldiskutierten Ereignis. Manche Medien verstiegen sich gar zu der These, dass sie seit den Anfangstagen von Nirvana nichts vergleichbar Energetisches mehr erlebt hätten. Entsprechend euphorisch fielen auch die Rezensionen zu ihrem ersten, 2016 erschienenen Album „I'm Not Well“ aus: Wütende Songs voller Energie, Dynamik und größtmöglicher Aufrichtigkeit, textlich wie kompositorisch. Für den kommenden März wurde nun das zweite Album „Reidi“ angekündigt, kurz darauf geht es auf Tournee. Zwischen dem 12. und 17. April spielt das Trio vier ihrer stets schweißtreibenden Shows in Deutschland, mit Stationen in Köln, Hamburg, Berlin und München.

Der Mythos, dass die tiefgründigste Kunst erst aus dem Leid ihres Erzeugers erwächst, ist fast genau so alt wie die Kunst selbst. Und es existieren über die Jahrhunderte auch zahllose Belege für die These, dass wahre künstlerische Erhabenheit nur erleben kann, wer zuvor mental durch die Hölle ging. Auch die Black Foxxes stehen dieser Tradition sehr nah, bei der erst aus dem Schmerz die wahre Schönheit und reine künstlerische Aufrichtigkeit entsteht. Dies gilt insbesondere für ihren Sänger, Gitarristen und Vordenker Mark Holley, der seit frühester Kindheit mit unkontrollierbar auftretenden schubartigen Panikattacken zu kämpfen hat. Natürlich unternahm er zahllose therapeutische Anläufe, um diese Störung zumindest beherrschen zu können; wirklich geholfen hat dabei das Wenigste. Erst als er, praktisch aus reiner Hilflosigkeit, damit begann, seine Ängste und Frustrationen in Akkorde und Texte zu formen, hatte er sein Ventil gefunden. Denn in der Musik fand er, was keine Therapie ihm hatte bieten können: innere Ruhe. Erstmals in seinem Leben.

Natürlich weiß man schon lange um die kathartischen Möglichkeiten der Musik, doch seit den ausgehenden 90er-Jahren scheint dieser Urtrieb eines Künstlers immer mehr an Bedeutung zu verlieren. Wohl nur die wenigsten jungen Musiker empfinden ihre Musik heute noch als unausweichliche Veräußerung der eigenen Dämonen, als eine Notwendigkeit, die keine andere Alternative zulässt, als jeden Abend auf der Bühne sein Innerstes nach außen zu kehren. Bis heute gelten die großen Vorreiter des Grunge als die letzte Generation, die Musik vor allem aus dieser inneren Notwendigkeit aufnahm. Die Musik der Black Foxxes jedoch trägt diese direkte Unmittelbarkeit früher Grunge-Ikonen in sich. Und k

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