Palace

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Eine schillernde Welt der
Indie-Melancholie
Im Oktober live in Köln, München, Berlin und Hamburg

Sechs Monate und zehn Songs genügten Palace, um in der britischen Hauptstadt zu einem der meistdiskutierten Newcomer aufzusteigen. Seit Erscheinen ihres Debütalbums „So Long Forever“ (2016), trug sich ihre entschleunigte Indie-Melancholie durch ganz Europa. Im Juli kommt endlich ihr zweites Album „Life After“ und bringt die Band zwischen dem 23. und 28. Oktober für vier Konzert in Köln, München, Berlin und Hamburg auch nach Deutschland.

Die getragene Größe der Maccabees, die stets durchscheinende Melancholie der Smiths, die verhuschte Reverb-Ästhetik von Gravenhurst, aber auch die hochmelodiöse, mehrstimmige Einzigartigkeit der Beatles: All das findet sich in den verletzlichen Epen von Palace. Die Songs wirken in ihrer perfekt produzierten, verhallten Lo-Fi-Eigenwilligkeit weniger wie eine junge Band als vielmehr wie das Spätwerk langgedienter Britpop- und Indie-Helden.

Gefunden haben Sänger/Gitarrist Leo Wyndham, Gitarrist Rupert Turner und Schlagzeuger Matt Hodges ihren individuellen Sound der Entschleunigung in „The Arch“, einem kreativen Epizentrum junger Künstler, Designer und Musiker in einer Seitenstraße im tiefsten Tottenham. Beeinflusst durch visuelle Kunst und separiert von der sonst häufig sehr trendorientierten Londoner Musikszene, fanden Palace hier ihren eigenen klanglichen Korpus. Ihre Kompositionen sind nicht auf Hittauglichkeit oder vorsätzliche Zugänglichkeit gebürstet, sondern zuweilen regelrecht komplex und abstrakt – einige Songs funktionieren viel mehr wie ein impressionistisches Bild.

Im Oktober 2014 erschien ihre Debüt-EP „Lost in the Night“. Fünf Songs, die sich neben den beschriebenen, musikalischen Eigenheiten vor allem durch Leo Wyndhams außergewöhnlich einfühlsame Lyrics auszeichnen: Das ewige Thema des Zwischenmenschlichen in höchst poetische Worte gekleidet. 2015 folgte die zweite EP „Chase The Light“, mit der Palace sich auch die BBC-Radio-Legenden Zane Lowe und Huw Stephens zu aufrichtigen Fans machten. Und sowieso wächst seit dem Debutalbum „So Long Forever“ (2016) die europaweite Fangemeinde stetig.

Ein Großteil des vergangenen Jahres nahm sich die Band Zeit, das für den 12. Juli angekündigte zweite Album „Life After“ aufzunehmen. Noch konnte man von dieser Platte nur einige kurze Auszüge hören, doch selbst diese versprechen bereits ein absolutes Meisterwerk. Wie meisterhaft Palace diese Musik auch in der Konzertsituation umsetzen, kann man im Herbst 2019 in Köln, München, Berlin und Hamburg erleben.

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