The Fratellis

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The Fratellis: Feinster Indie-Rock Großbritanniens
Mit fünftem Album Rückkehr zu ihren Wurzeln

„In Your Own Sweet Time“ Top 5 in UK

Im Oktober für zwei Deutschland-Shows in München & Berlin

Manche Ereignisse und ihre Besonderheit lernt man erst in der Wiederholung schätzen. Dies gilt offenbar auch für das Trio The Fratellis aus dem schottischen Glasgow. 2009 zunächst überraschend getrennt, gab es im Juni 2012 freudige Neuigkeiten über ihre plötzlichen Pläne, wieder gemeinsam mitreißende Musik zu machen, die die Punk-Vergangenheit Englands mit dem dynamischen Indie-Rock-Sound der Gegenwart verbindet. Im Oktober 2013 veröffentlichten The Fratellis nach dreijähriger Pause ihr lang erwartetes drittes Album „We Need Medicine“, zwei Jahre später folgte mit „Eyes Wide, Tongue Tied“ Album Nummer vier. Auf den Tourneen zu beiden Alben überzeugten die Drei wie eh und je mit ihren unbestrittenen Live-Qualitäten. Nun ist Mitte März mit „In Your Own Sweet Time“ bereits der fünfte Longplayer erschienen – und damit der dritte seit ihrem unerwarteten Comeback. Erstmals seit ihrer Wiedervereinigung gelang ihnen mit der Platte die Rückkehr in die Top 5 der UK-Albumcharts, entsprechend ausgiebig wird die Band in diesem Jahr durch Europa touren. Zwischen dem 2. und 4. Oktober machen The Fratellis dabei auch in Deutschland Halt, mit Konzerten in München und Berlin.

Wie die drei aus Glasgow stammenden Musiker auf den Bandnamen kamen, ist noch heute eines der großen Mysterien ihrer elfjährigen Bandgeschichte. Manche vermuten, dass sie den Namen der Gangsterfamilie aus Steven Spielbergs Film „The Goonies“ entliehen haben. Die naheliegendere Erklärung kommt jedoch sehr viel trivialer daher: Sänger und Gitarrist John Lawler, Schlagzeuger Gordon McRory und Bassist Barry Wallace – wie sie gebürtig heißen – entschieden sich für den Geburtsnamen von Barrys Mutter, der im Italienischen passenderweise auch ‚Brüder‘ bedeutet. Konsequenterweise verpassten sie sich anschließend die Künstlernamen Jon, Mince und Barry Fratelli.

Bereits 2006 veröffentlichen sie ihr Debüt „Costello Music“, das auf Anhieb Platz 2 der britischen Charts erklomm und über eine Million Mal verkauft wurde. Nicht nur die Musikpresse war begeistert: Innerhalb kürzester Zeit scharten The Fratellis eine euphorisierte Fangemeinde um sich, die den trockenen, aber gleichzeitig sehr lebensfrohen Sound der Band zelebrierte. 2007 erhielten sie den renommierten BRIT Award in der Kategorie ‚Best British Breakthrough Act‘. Ihr wohl bekanntester, in der englischen Rockszene geradezu kultisch verehrter Song „Chelsea Dagger“ wird bis heute nicht nur von Festivalgängern oftmals spontan intoniert, sondern findet auch als Tormusik vieler Fußballmannschaften Verwendung und hat sich damit ins popkulturelle Gedächtnis ihrer Heimat eingebrannt. 2008 legten sie ihr zweites Studioalbum „Here We Stand“ nach, das in Großbritannien die Top 5 der Charts erreichte.

Nach knapp dreijähriger Auszeit, die die drei Schotten für diverse Soloprojekte und neue Band-Konstellationen nutzten, fanden sie sich im Juni 2012 wieder zusammen und gaben bekannt, dort weitermachen zu wollen, wo sie 2009 aufgehört hatten. Gesagt, getan: Ihr drittes Werk „We Need Medicine“ nahmen sie im West End von Glasgow auf und knüpften damit qualitativ unmittelbar an ihre erste Spielzeit an.

Nach dem 2015 erschienenen nächsten Album „Eyes Wide, Tongue Tied“ zog es die Band im vergangenen Jahr gemeinsam mit Produzent Tony Hoffer nach Los Angeles, um das nächste Album aufzunehmen. Stilistisch blieben sie dabei nicht nur ihrem unverkennbaren Sound treu – sie kehrten macht- und lustvoll zurück zu ihren Wurzeln, was sich bereits in der Wahl ihres Produzenten zeigt, der auch schon das Debüt „Costello Music“ begleitet hatte. Auch auf „In Your Own Sweet Time“ schufen The Fratellis mächtige Rockhymnen, denen die immer wieder aufflackernden Blues-Momente die nötige Brise Melancholie, aber auch ein Augenzwinkern hinzufügen. Nachdem die Platte in England auf Platz 5 der Charts einstieg, sind sie nun auch in Sachen Erfolg wieder ganz bei sich und ihren frühen ersten Überraschungshits angekommen.

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