Three Days Grace

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Three Days Grace: Helden des Post-Grunge
Sechstes Album „Outsider“ ein weltweiter Chart-Hit
Vier Deutschlandkonzerte im Oktober in Hamburg, Köln, München & Wiesbaden

 

In Nordamerika zählen Three Days Grace zu den erfolgreichsten Rock-Acts der Gegenwart. Mit ihrer schweißtreibenden Mischung aus Post-Grunge und Alternative-Metal führen die vier Musiker aus dem kanadischen Toronto immer wieder die Rock-Charts an, vier ihrer sechs Alben erhielten in Kanada und den USA Platin- sowie Doppelplatin-Auszeichnungen. Nach einer einschneidenden Veränderung im Jahr 2013, als Three Days Grace den Wechsel ihres Frontmanns verkündeten, meldete sich die Band 2015 mit „Human“ zurück, das zu ihrem bislang erfolgreichsten Album geriet und erstmals auch in die deutschen Albumcharts einstieg. Der erst kürzlich veröffentlichte sechste Longplayer „Outsider“ konnte diese weltweiten Erfolge noch einmal überflügeln. In ihrer Heimat Kanada stieg die Platte als sechstes Album in Folge direkt in die Top 10 ein. Zwischen dem 13. und 21. Oktober kommen Three Days Grace nun für vier Shows in Hamburg, Köln, München und Wiesbaden nach Deutschland.

Die Geschichte von Three Days Grace begann bereits vor über 25 Jahren: 1992 gründeten fünf Schulfreunde eine Alternative-Rockband mit dem Namen Groundswell, die 1995 mit „Wave Of Popular Feeling“ ein erstes Album in Eigenregie veröffentlichte. Nur wenige Monate später löste sich die Band allerdings auf. Zwei Jahre später fanden die ehemaligen Groundswell-Musiker Adam Gontier (Gesang, Gitarre), Brad Walst (Bass) und Neil Sanderson (Schlagzeug) erneut zusammen, diesmal unter dem Namen Three Days Grace. Anfang des neuen Jahrtausends stieß Gitarrist Barry Stock zu dem Trio. In dieser Besetzung entstand das 2003 veröffentlichte Debüt „Three Days Grace“, das sich auf Anhieb in den Top 10 der kanadischen Charts platzierte. Mit der Auskopplung „I Hate Everything About You“ gelang ihnen obendrein ein echter Single-Hit.

Vor den Aufnahmen zur zweiten CD therapierte Frontmann Adam Gontier eine Schmerzmittelabhängigkeit. Während des Klinikaufenthaltes schrieb er gut die Hälfte des kommenden Albums, das aufgrund seiner persönlichen Situation sehr intim geriet. Als 2006 „One-X“ erschien, schlug sich diese Offenheit in wachsendem Erfolg nieder: Erstmals erreichten Three Days Grace nicht nur in Kanada, sondern auch in den US-Billboard-Charts die Top 5. Gleich drei Singles landeten auf der Spitzenposition der US-Rock-Charts und wurden sowohl in Kanada als auch in den USA mit Gold bzw. Platin ausgezeichnet. 2006 und 2007 erhielten sie zudem eine Auszeichnung als Rockband mit dem höchsten Radio-Airplay in Nordamerika. Mit dem 2009er-Album „Life Starts Now“, das inhaltlich intensiv und berührend das „neue“ Leben ihres Sängers ohne jedwede Abhängigkeit thematisierte, gelang ihnen der bis dato größte Charterfolg: Platz 2 in Kanada, Platz 3 in den USA sowie Platin- und Gold-Auszeichnungen. Und auch das 2012 veröffentlichte „Transit Of Venus“ geriet zu einem beachtlichen Erfolg.

Auf der sich anschließenden ausgedehnten Nordamerika-Tournee zeigten sich allerdings erste Risse im Bandgefüge, die Anfang 2013 bestätigt wurden: Frontmann Adam Gontier verließ die Band und wurde ersetzt durch Sänger/Gitarrist Matt Walst, dem Bruder des Three Days Grace-Bassisten Brad, der zuvor bei My Darkest Days gesungen hatte. Mit diesem Line-up ging die Band 2014 ins Studio, um das fünfte Album „Human“ fertigzustellen – und damit an die bisherigen Erfolge anzuknüpfen. Über das nun erschienene sechste Album „Outsider“ sagte die Band, es sei „härter und aggressiver und verströmt eine neue Form von Energie“. Den Erfolgen tat dies keinen Abbruch – auch „Outsider“ stürmte wieder weltweit die Charts. Und mit der neuen Single „The Mountain“ ist ihnen sogar ein einzigartiger Rekord gelungen: Es ist ihre 13. Nummer-eins-Single in den US-amerikanischen Mainstream-Rock-Charts – so viele hatte bislang nur eine weitere Band: Van Halen.

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