The Cranberries

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The Cranberries: unplugged, gefühlvoll, hautnah
Unplugged Greatest Hits-Album erscheint im April
Viele Klassiker und drei neue Songs in akustischer Interpretation
Exklusive Deutschland-Show am 2. Mai in Berlin

The Cranberries zählen zu den bedeutendsten Rockbands der Neunziger. Das irische Quartett landete zahlreiche Hits und konnte selbst die USA bereits mit seinem Debütalbum „Everybody Else Is Doing It, So Why Can’t We?“ im Sturm nehmen. Ihr Jahrhundertsong „Zombie“ ist bis heute einer der meistgespielten im internationalen Radio. Nach 15 Jahren und rund 40 Millionen verkauften Tonträgern lösten sich The Cranberries 2004 vorübergehend auf. Erst 2012 veröffentlichten sie mit „Roses“ ein neues Studioalbum, dessen europaweiter Chart-Erfolg bewies, warum The Cranberries auch in ihrem dritten Band-Jahrzehnt einer der erfolgreichsten irischen Rockacts aller Zeiten sind. Entsprechend geriet auch die anschließende Comeback-Tournee zu einem nahezu überall ausverkauften Triumphzug um die Welt. 2017 wird man die Band um die Charakter-Frontfrau Dolores O'Riordan in einem neuen, höchst intimen Klangbett erleben können: Im April erscheint eine außergewöhnliche Greatest Hits-Sammlung mit akustischen Neuinterpretationen der größten Bandklassiker sowie mit drei neuen Songs. Im Anschluss spielt die Band europaweit einige ausgewählte Akustik-Shows, eine davon auch für die deutschen Fans – am 2. Mai in Berlin.

Als sich The Cranberries unter The Cranberry Saw Us Ende der 80er im irischen Limerick zusammenschlossen, trafen sie mit ihrer sehnsüchtigen Musik zwischen Rock, Folk, Pop und Alternative den Zeitgeist. Im Anschluss zur Aufnahme ihres ersten Demos, auf dem der Formation bestehend aus Noel Hogan (Gitarre), Michael Hogan (Bass) und Fergal Lawler (Drums) noch ein männlicher Sänger vorstand, folgte die Umbenennung und bis heute einzige Umbesetzung: Der damalige Frontmann Naill Quinn schlug seine Bekannte Dolores O’Riordan als Sängerin vor. Damit hatten The Cranberries ihre markante Stimme und Sound gefunden.

Bereits mit dem 1993 veröffentlichten Debütalbum „Everybody Else Is Doing It, So Why Can’t We?“ und der ersten Erfolgssingle „Linger“ trafen sie den Nerv einer weltweiten Rock-Hörerschaft. Das Album erhielt fünffach Platin in den USA, zweifach Platin in England sowie Top 20-Platzierungen in Deutschland, Australien, Frankreich und vielen weiteren Nationen. Mit dem Nachfolger „No Need To Argue“ gelang ihnen 1994 der endgültige internationale Durchbruch, auch dank der Übersingle „Zombie“, auf der sie ihre einzigartige Mixtur aus Pop, Rock und Folk sowie politisch motivierten Texten brillant auf den Punkt brachten. Der Song stieg in mehr als einem Dutzend Ländern in die Top 3 der Charts ein und gilt heute als einer der größten Klassiker der Neunziger.

Mit den folgenden Alben „To The Faithful Departed“ (1996), „Bury The Hatchet“ (1999) und „Wake Up And Smell The Coffee” (2001) erschufen sie weitere globale Chartstürmer. Als 2004 die Veröffentlichung des nächsten, bereits fertig komponierten Albums anstand, führte ein Todesfall in Dolores O’Riordans Familie zum vorübergehenden Ende der Band. Erst sechs Jahre später fanden sich The Cranberries erneut zusammen, um das bereits geschriebene Material mit Stephen Street (The Smiths, Kaiser Chiefs) in Toronto und London aufzunehmen. Das letztlich im Februar 2012 erschienene, sechste Album „Roses“ knüpfte stilistisch nahtlos an ihre Glanzzeiten an, modernisiert dabei aber behutsam ihren Sound. Top-20-Notierungen in ganz Europa sowie eine von alten wie neuen Fans frenetisch umjubelte und weithin ausverkaufte Welttournee waren die fast logische Folge ihrer bis heute ungebrochenen Relevanz für die europäische Rockmusik.

Seit dem vergangenen Sommer arbeitet die Band an einem ganz besonderen Projekt: Im April erscheint eine neue Zusammenstellung ihrer größten Hits aus drei Jahrzehnten, abgerundet durch drei ganz neu komponierte Songs. Sie alle eint, dass sie rein akustisch aufgenommen und stilistisch ganz neu interpretiert wurden, dabei häufig unterstützt vom Irish Chamber Orchestra. Damit beweisen The Cranberries auch gut zwei Jahrzehnte nach ihrem ersten „MTV Unplugged“-Auftritt, dass sie als Formation neugierig immer wieder neue künstlerische Türen öffnen und mit großer Begeisterung in ihren ureigenen Bandsound integrieren.