Bruno Major

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Bruno Major: Die Wahrhaftigkeit des SimplenLondoner Songwriter verbindet Pop und Soul mit gewaltiger Grandezza
Debütalbum „A Song For Every Moon“ unl
ängst
digita
l erschienen
Exklusive Club-Show am 10. November in Berlin
 

Schon lange hat man nicht mehr etwas derart Berührendes und zugleich Reduziertes vernommen wie die Songs, die der Londoner Sänger, Gitarrist, Pianist und Songwriter Bruno Major seit einem knappen Jahr über die Online-Musikplattformen verbreitet. Mit dem Ziel, jeden Monat einen neuen Song hochzuladen, den er ganz allein in seinem kleinen Appartement in Camden geschrieben, aufgenommen und produziert hat, erreichte er eine mittlerweile europaweite Aufmerksamkeit. Wie ganz früher, als selbstkopierte Kassetten die Runde machten, ist Bruno Major durch reine Mundpropaganda zu einem vielbeachteten Nachwuchskünstler aufgestiegen, der aus wenigen tröpfelnden Akkorden, enorm berührenden Lyrics sowie einer unvergleichlich seelenvollen und vielseitigen Stimme Songs von großer Faszination formt. Ebenso Pop wie Indie und Soul, verbinden sich die Musikgenres bei ihm auf natürlichste Weise. Ende Juli wurde sein Debütalbum „A Song For Every Moon“ digital veröffentlicht, Anfang 2018 soll es auch auf Tonträger erscheinen. Vorher kommt Bruno Major am 10. November für eine exklusive Deutschland-Show in die Berliner Kantine am Berghain.

Dass Bruno Major großes musikalisches Talent besitzt, sollte dem Mittzwanziger eigentlich schon lange klar sein – bereits im Alter von 16 Jahren beherrschte er das Gitarrenspiel dermaßen brillant, dass er von seinen Jobs als Session-Gitarrist für andere Künstler gut leben konnte. So lag es nahe, dass er nach der Schule ein Studium der Jazzgitarre aufnahm, das er zügig beendete; parallel arbeitete er weiter als Session-Gitarrist und etablierte in dem Londoner Jazzclub Kansas Smittys eine Open-Stage-Konzertreihe mit dem Ziel, „musikalische Abende ohne Snobismus und Egos“ zu gestalten, wie er selber sagte. Es war zugleich der Beginn seiner Karriere als Komponist eigener Songs.

Stets motiviert durch seinen Bruder, mit dem Bruno Major in Camden ein Appartement bewohnt und der unter dem Künstlernamen Dot als Teil des Trios London Grammar auf dem Weg zu einer internationalen Indie-Sensation war, nahm Bruno sein Songwriting immer ernster. Er setzte sich selber zum Ziel, ein Jahr lang jeden Monat einen neuen Song fertig zu stellen und online hochzuladen. Dabei entwickelte er einen sehr eigenen Arbeitsethos: Täglich zwischen 19 Uhr abends und 2 Uhr nachts fand man ihn an Piano oder Gitarre, an seiner Musik arbeitend. Von Anbeginn legte er dabei größten Wert auf maximale Reduktion – die meisten seiner Songs bestehen tatsächlich nur aus einem Pianolauf oder ein paar Gitarrenakkorden und seiner Stimme, die er anschließend durch ein paar dezente Rhythmus-Patterns aus dem Computer ergänzt. Oftmals genügen ihm, wie etwa bei dem von Presse und Radios weithin beachteten Song „Just The Same“, ein paar Handclaps, die seinen so sparsamen, aber eindringlichen Vortrag rhythmisch akzentuieren.

Von seinem Jazzstudium blieb dabei letztlich nur ein Aspekt übrig: Bruno Major ist in jedem der zwölf nun vorliegenden Songs seines Debütalbums auf der Suche nach dem einen besonderen Akkord, der einen Song größer macht als nur die Summe seiner Teile. Doch davon abgesehen dienten ihm andere Größen als Vorbild für sein Songwriting, darunter etwa Nick Drake, Rufus Wainwright, Bob Dylan, Fleetwood Mac, Cor

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