Jamie Isaac

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Jamie Isaac liefert cinematografischen Folk
Musik wie ein Kinofilm: Zwischen Avantgarde und Alternative
Zweites Album „4:30 Idler“ erscheint am 1. Juni
Exklusive Deutschland-Show am 28. September in Berlin

Hätte er nicht die Musik schon sehr früh für sich entdeckt, sagt der Sänger, Multiinstrumentalist und Musikproduzent Jamie Isaac, wäre er todsicher ein Filmemacher und Drehbuchautor geworden. Von dieser großen zweiten Leidenschaft erzählt nun auch seine kaum zu kategorisierende Musik, die schwerelos zwischen Folk, Jazz, Ambient, Avantgarde und Alternative schwebt und in ihren facettenreichen Arrangements geradezu klingt wie ein per Musik erzählter Spielfilm. In seiner britischen Heimat gilt der 24-jährige Londoner schon seit einigen Jahren als der neue Geheimtipp für Musikhörer, die nach dem Besonderen suchen. Seine beiden bislang veröffentlichten EPs „I Will be Cold Soon“ (2013) und „Blue Break“ (2014) sowie das 2016 erschienene Debütalbum „Couch Baby“ wurden in Großbritabnnien selbst von Mainstream-Medien wie The Guardian oder Pitchfork in den höchsten Tönen gelobt und als etwas Einzigartiges dargestellt. Nun erscheint am 1. Juni mit „4:30 Idler“ sein zweites Album, das Jamie Isaac am 28. September im Rahmen eines exklusiven Deutschland-Konzertes in Berlin erstmals live vorstellen wird.

Eigentlich war sich der in London aufgewachsene Jamie Isaac sicher, dass ihn sein Lebensweg zum Film führen wird. Allerdings kam ihm seine kraftvolle, glockenhelle Stimme dazwischen, die dazu führte, dass er bereits als kleiner Junge nicht nur Mitglied des international renommierten Knabenchors Liberia wurde, sondern nach nur kurzer Zeit dessen Solist, der auch auf vielen Plattenveröffentlichungen des Chors zum Coverhelden avancierte. Derart exponiert, wurde Jamie Isaac förmlich dazu genötigt, zu erkennen, welch stimmliches und musikalisches Potenzial in ihm schlummert.

In seinen späten Teenagerjahren begann er daher, eigene Songs zu kreieren. Vom ersten Ton an konnte man dabei allerdings seine tiefe Verbundenheit mit dem Filmgenre hören, wirken seine Stücke doch nicht vordergründig wie Songs, sondern wie Soundtracks zu imaginären Filmen. Beeinflusst ebenso von Jazz-Pianisten wie Dave Brubeck, Bill Evans und Teddy Wilson wie von Frederic Chopin oder den hymnischen Melodien der Beach Boys, kannten seine Songs von Anbeginn kaum Grenzen. Im weitesten Sinne Folk und Singer-/Songwriter-Musik, hört man in seinen wunderbar sparsam instrumentierten Stücken auch Einflüsse aus Alternative, Ambient, Jazz und avantgardistischen Klangexkursionen. Alles jedoch nie als Selbstzweck, sondern stets im Dienste des jeweiligen Songs; nur dass diese Songs eben klingen sollen wie nichts Vergleichbares.

Seine erste EP „I Will Be Cold Soon“ erschien 2016, da war Isaac gerade volljährig geworden. Neun Monate später folgte mit „Blue Break“ die zweite EP, der sich das Mixtape „Loose Grip“ anschloss. Darauf konnte man erstmals vernehmen, wie erstaunlich gut sich die bezugsoffenen Songs von Jamie Isaac zu tanzbareren oder druckvolleren Tracks remixen lassen. Dabei zu Hilfe kam ihm ein anderer in den letzten Jahren gefeierter UK-Musiker, King Krule, mit dem Jamie Isaac zufällig gemeinsam die Schulbank gedrückt hatte und der ihn mit Musikern unterschiedlichster Genres zusammenbrachte, die sich seiner Musik aus einer neuen Perspektive nochmals annahmen.

Fast folgerichtig erschien auch zu seinem ersten Longplayer „Couch Baby“, im Juli 2016 veröffentlicht, das Remix-Album „Couch Baby (Revisited)“, auf dem sich neben King Krule Künstler wie Wiki, Denzel Curry und Rejjie Snow noch einmal seinen Songs annahmen. All diese auch für Isaac selber spannenden Erfahrungen schlagen sich nun auch nieder in seinem am 1. Juni erscheinenden zweiten Album „4:30 Idler“, über dessen vorab veröffentlichte Songs der Guardian urteilte, es sei Musik, die „in jeder Sekunde Raum und Atmosphäre über das theatralische Getue von Produktionsfragen stellt“.

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