Mike Shinoda

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Mike Shinoda: Linkin Park-Frontmann solo
Soloalbum „Post Traumatic“ jüngst erschienen

Persönliche Abrechnung mit dem Konzept Trauer
Zusätzliche Deutschland-Show am 6. September in Offenbach

Über 55 Millionen verkaufte Alben, zwei Grammy-Awards, sieben internationale Nummer-eins-Alben, mehr als 5,5 Milliarden YouTube-Klicks: Linkin Park zählen zu den bedeutendsten Rock-Acts der Gegenwart. Nach dem Verlust ihres Sängers Chester Bennington kanalisierte sich der Schmerz und die Hilflosigkeit unter seinen Bandkollegen und Fans auf die unterschiedlichste Weise: bei Co-Frontmann Mike Shinoda geschah dies durch Kunst. Dabei entstand das am 15. Juni veröffentlichte Album „Post Traumatic“, seine sehr persönliche Abrechnung mit dem Konzept Verlust und Trauer. Im Anschluss wird Mike Shinoda weltweit einige ausgewählte Konzerte spielen, darunter auch zwei in Deutschland: Neben der Show im Kölner Palladium am 29. August, die innerhalb von Minuten ausverkauft war, gastiert er am 6. September in Offenbach.

Mike Shinoda hatte weder den Plan noch die Absicht, ein Album zu veröffentlichen, als er sich zur Verarbeitung seiner Trauer um Chester Bennington in die Kreativität stürzte. Zunächst ziellos und als reine Beschäftigungstherapie schrieb er Songskizzen und Textfragmente, malte, zeichnete und drehte Videos, und erst während dieses Prozesses stellte er fest, dass er intuitiv eine audiovisuelle Konzeptarbeit begonnen hatte, die zu einem Schlusspunkt unter seinen Abschied von Chester Bennington wurde. Mehr als 20 Jahre lang hatten sie die Bühnen und Mikros geteilt, waren mit Linkin Park zu den erfolgreichsten Rockmusikern des neuen Jahrtausends aufgestiegen. Ihre Alben landeten regelmäßig auf Platz 1 der internationalen Albumcharts, ihre Tourneen avancierten zu Messen moderner Rockmusik. Dies auch dank ihrer offenen Herangehensweise, unterschiedlichste Stile zu vereinen. Für den Hip-Hop-Anteil in Linkin Parks Songs war von jeher ihr MC Mike Shinoda zuständig, was sich ferner in seinem lose seit 2005 bestehenden Hip-Hop-Projekt Fort Minor zeigte.

Auch für „Post Traumatic“ waren es zunächst Rap-Zeilen, die Shinoda schrieb. Er setzte sich darin mit den Themen Trauer, Verlust und Demut vor dem Leben auseinander. Im Januar erschien die „Post Traumatic EP“, eine hochpersönliche Arbeit Shinodas, mit begleitenden, von ihm gedrehten Videos. Doch all das war nur der Beginn. Letztlich seien die 16 Songs des Longplayers, die gekonnt zwischen Rock und Hip-Hop changieren und Shinodas Stimme in einem ungeahnten Facettenreichtum zeigen, „eine allgemeingültige Betrachtung der Themen Trauer und Verlust. Jeder, der durch eine ähnliche Erfahrung ging, wird hoffentlich Trost finden in diesen Liedern“. Auch die anstehenden Konzerte seien als mutmachendes Beispiel gedacht, dass sich auch die schlimmsten Tragödien überwinden lassen. Alles dargeboten in der pursten Version, die Mike Shinoda möglich ist: Als sich entwickelnde und immer wieder verändernde One-Man-Show, die die neuen Songs mit ausführlichen Ausflügen in das Repertoire von Fort Minor und Linkin Park verbindet.

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