Panic! At The Disco

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Neue Sounds von Panic! At The Disco
Sechstes Album „Pray for the Wicked“ ihr bislang erfolgreichstes
Eine stilistische Hommage an die großen Broadway-Shows
Im März 2019 drei Konzerte in Offenbach, Berlin & Düsseldorf

Vor 13 Jahren erschien das Debütalbum der wunderbar eigenwillig agierenden Panic! At The Disco, und seither blickt die Band, die ursprünglich aus Las Vegas stammt, auf eine bewegte sowie spannende Geschichte. Jedes ihrer sechs Alben entstand unter anderen Bedingungen und mit wechselnden Besetzungen, viele hatten ein klar definiertes Oberthema oder loteten eine bestimmte Stilistik stärker aus. Großer Erfolg war ihnen damit stets gewiss: Fünf ihrer bisher sechs Studioalben stiegen in die Top 10 der US-Billboard-Charts, zwei davon bis auf Platz 1. Als ihr bislang erfolgreichstes erweist sich das aktuelle, im Juni veröffentlichte Werk „Pray for the Wicked“, das unmittelbar nach Erscheinen bis an die Spitze der US-Charts stieg und erstmals auch in Deutschland die Top 10 erreichte. Im März 2019 kommen Panic! At The Disco in neuer Live-Besetzung nach Deutschland, für drei Shows in Offenbach, Berlin und Düsseldorf.

Der Beginn war Pop-Punk. Als Gitarrist/Keyboarder/Sänger Ryan Ross und Schlagzeuger Spencer Smith 2004 die Band in Las Vegas gründeten, wollten sie eigenwillige Coverversionen ihrer Helden Blink-182 nachspielen. Bald kamen Bassist Brent Wilson sowie Gitarrist/Keyboarder Brendon Urie hinzu, der schnell auch den Leadgesang übernahm und die Band dazu anhielt, eigenes Material zu schreiben. Durch die geschickte Platzierung einiger Links zu ihren ersten Songs, die sie auf den Seiten bekannter Pop-Punk-Bands hinterließen, sprach sich die Qualität von Panic! At The Disco herum. Als dann 2005 ihr Debüt „A Fever You Can't Sweat Out“ erschien, waren sie bereits bekannt genug, um mit dem Longplayer gleich auf Platz 13 der US-Billboard-Charts zu klettern.

Kurz nach Veröffentlichung des Albums begann der fortan recht stetige Wechsel im Besetzungskarussell der Band. Ein Umstand, den sich die Formation dergestalt zunutze machte, dass sie mit der jeweiligen Besetzung auch den Fokus ihrer Musik verlagerte. So konzentrierte sich ihr zweites Album „Pretty. Odd.“ (2008) stärker auf den Pop-Rock der 60er- und 70er-Jahre, was der Band nur noch mehr Beachtung einbrachte: Es war das erste Album, das weltweit hoch in die Charts stieg, so auf Platz 2 in den USA und England sowie bis auf Platz 13 in Deutschland. Das 2011 erschienene „Vices & Virtues“ kombinierte Alternative Rock mit Emo und Pop-Punk, wohingegen sich „Too Weird To Live, To Rare To Die“ 2013 wieder stärker auf die Wurzeln der Band besann und Rock und Pop-Punk mit schmissigen Indie-Discohits verband. Mit all diesen Alben kletterten Panic! At The Disco stetig international in die Charts und erweiterten ihren Fankreis.

Nachdem schon beim vierten Album von der frühen Besetzung nur noch Brendon Urie und Spencer Smith übrig geblieben waren, stieg Letzterer vor den Aufnahmen zum nächsten Werk ebenfalls aus; in Statements der Band wurde stets darauf verwiesen, dass alle Trennungen freundschaftlich verliefen und allein dem häufig so stark wechselnden Sound zuzuschreiben seien. Da die jeweils frei werdenden Plätze meist nicht durch neue feste Mitglieder, sondern vor allem durch Live-Musiker ersetzt wurden, sah sich Brendon Urie vor den Aufnahmen zu „Death Of A Bachelor“ in der Situation, letztlich der einzige verbliebene „echte“ Musiker der Band zu sein.

Urie zog daraufhin nach Los Angeles und schrieb das neue Werk komplett allein. Dabei rückte er drei Inspirationen in den Fokus: Zum einen seine neue, von ihm sehr geliebte Heimat Los Angeles. Zum anderen ließ er seiner Begeisterung für die kompositorische Grandezza von Frank Sinatra-Songs –sowie seiner Liebe zur Rock-Opulenz von Queen freien Lauf. Noch weiter ging Urie für das aktuelle Werk „Pray for the Wicked“, das einen enorm starken Hang zu Broadway-Musicals aufweist. Nicht überraschend, denn während Urie das Album schrieb, spielte und sang er am Broadway für zehn Wochen eine der Hauptrollen in dem Musical „Kinky Boots“. Das Ergebnis ist ein strahlendes, in Momenten pompöses, aber immer mitreißendes Werk, das, so neu es auch klingt, die Fans offenbar sehr zufrieden stellt: In vielen Ländern erreichte die Platte die höchsten Charts-Notierungen in der Bandgeschichte.

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