Aufgrund des behördlich verfügten Verbots muss das Konzert von Refused am 25. Mai in Münster leider abgesagt werden. Es wird keinen Nachholtermin geben. Bereits erworbene Tickets können an den entsprechenden Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden.

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Aufgrund des behördlich verfügten Verbots muss das Konzert von Refused am 25. Mai in Münster leider abgesagt werden. Es wird keinen Nachholtermin geben. Bereits erworbene Tickets können an den entsprechenden Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden.

Das offizielle Statement der Band lautet wie folgt: Wir bedauern Euch mitteilen zu müssen, dass wir die geplanten Headline shows im Mai, aufgrund der fortlaufenden COVID 19 Situation, absagen müssen. Davon betroffen ist leider auch das Konzert in Münster. Wir informieren Euch natürlich weiterhin inwieweit die anhaltende COVID 19 Situation einen Effekt auf zukünftige Refused Auftritte hat.

Bleibt in der Zwischenzeit in der Isolation, sicher und gesund.”

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Refused kommen mit neuem Album „War Music“ auf große Deutschland-Tour

Refused, die schwedischen Hardcore-Ikonen, kommen mit ihrem aktuellen Album „War Music“ zurück nach Deutschland. Gleich acht Konzerte stehen für die Band um Sänger Dennys Lyxzén auf dem Programm: im Juni in Dresden und im September in Köln, Frankfurt, Leipzig, Hannover, Stuttgart, München und Berlin.

Die Geschichte von Refused beginnt 1991 im schwedischen Umeå. Sänger Dennys Lyxzén und Schlagzeuger David Sandström gründen die Band und etwas später stößt Kristopher Steen an der Gitarre und Magnus Flagge am Bass hinzu. Nachdem schon 1992 ihre selbstbetitelte Debut-EP erscheint, folgt 1994 das erste Studioalbum „This Just Might Be The Truth“. Der Sound ist rau und wild, verbindet Hardcore-Elemente von Bands wie Gorilla Biscuits mit Metal- und Alternative-Einflüssen. Refused sind von Anfang an eine höchst politische Band. Das Album „Songs to Fan the Flames of Discontent“ verschafft ihnen eine größere Aufmerksamkeit in der international gut vernetzten Hardcore-Szene.

1998 folgt mit „The Shape of Punk to Come“ das Album, das Refused endgültig zu Legenden macht. Dass der Titel heute so programmatisch ist, war damals nicht abzusehen, denn der ausbleibende kommerzielle Erfolg und vernichtende Kritiken führen zu schlechtbesuchten Konzerten und einer nach der Hälfte der Shows abgebrochenen US-Tour. Das Auflösen eines Gigs in einem Keller in Virginia durch die lokale Polizei besiegelte vorerst ihr Schicksal. „Refused Are Fucking Dead“ titelten sie damals selbst und verschwanden von der Bildfläche.

2012 finden Refused völlig unerwartet wieder zueinander und spielen Festivals auf der ganzen Welt – nur dieses Mal auf großen Bühnen und oben im Line Up. 2015 folgt dann mit „Freedom“ gar das erste Studioalbum in 17 Jahren, in dessen erster Single „Elektra“ Lyxzén prophetisch erklärt „Nothing has changed, the time has come, there’s no escape“. Nach der EP „Servants of Death“ erscheint 2019 erst die Single „Blood Red“ vom aktuellen Album „War Music“, mit dem Refused erneut beweisen, warum sie so einen besonderen Status genießen.

Jedes Konzert der Band ist eine schweißtreibende Angelegenheit. Angepeitscht von der revolutionären Energie wird jeder Club, den sie bespielen zu einem Hexenkessel.

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