The 1975 müssen ihre für den Oktober diesen Jahres angesetzte Tournee aufgrund der europaweit, behördlich verfügten Auftrittsverbote verschieben. Sämtliche bereits im Vorverkauf erworbenen Tickets behalten ihre Gültigkeit für die neuen Termine im Februar 2021. Ticketkäufer, die keinen der Nachholtermine wahrnehmen können, haben die Möglichkeit erworbene Eintrittskarten in Gutscheine umzuwandeln. 

The 1975

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    The 1975: So klingt der Zeitgeist
    Mit viertem Album „Notes on a Conditional Form“ im Februar 2021
    live in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und München

    The 1975 aus Manchester besitzen eine seltene Gabe: Sie schreiben anspruchsvolle Songs, aber mit ausgeprägtem Hit-Potenzial. Damit gelang ihnen, was gerade in der britischen Medienwelt eher selten ist: Sie sind ebenso Massenphänomen wie Kritikerliebling. Diesem Umstand verdankt die Band einen kometenhaften Aufstieg. Alle drei bislang erschienenen Alben stiegen sofort an die Spitze der UK-Charts, und sogar die Spitzenposition der US-Billboard Charts konnte geknackt werden. Im Mai 2020 hat die Band ihr viertes Album „Notes on a Conditional Form“ veröffentlicht und auch dieses besetzte Platz 1 der UK Charts. 2021 kommen The 1975 zwischen dem 20. und 24. Februar für vier Konzerte in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und München nach Deutschland.

    Die Historie von The 1975 verzeichnet zwei unterschiedliche Phasen. Die erste beginnt bereits 2002, als sich aus den vier Schulfreunden Matthew Healy (Gesang, Gitarre), Adam Hann (Gitarre), Ross Macdonald (Bass) und George Daniel (Schlagzeug) eine Schülercombo gründet, die zunächst eine beachtliche Vielzahl an unterschiedlichen Genres ausprobiert. Konzertbesucher dieser frühen Zeit erinnern sich, dass The 1975 damals auf fast jedem Konzert anders geklungen haben – zwischen US-R'n'B und Garage-Punk scheint es kaum einen Stil zu geben, den sie als Bandsound nicht einmal ausprobiert hätten. Zehn Jahre lang arbeiten die vier an der Manifestation ihres ureigenen Sounds. Dieser lange Vorlauf erklärt, warum die Band in der Gegenwart derart selbstverständlich zwischen Indie und Pop, Synthie-Sounds und rauen Gitarren, anspruchsvollem Songwriting und großer Hymnenhaftigkeit changiert.  

    Seit Veröffentlichung ihrer ersten EP „Facedown“ im Jahr 2012 nimmt die zweite Phase ihren Lauf: Ihr Aufstieg zu Indie-Pop-Weltstars, denen die Kritik nachsagt, wie kaum eine zweite Band den gegenwärtigen Zeitgeist einzufangen. Es gibt kaum ein Lied von The 1975, das nicht auf die eine oder andere Weise gesellschaftliche Themen aufgreift. The 1975 sind damit zwar keine politische Band im klassischen Sinne, für eine Formation mit einem derart großen Hitpotenzial besitzen sie aber dennoch eine ausgeprägte gesellschaftliche Ader, die zur wichtigen Bedeutungsebene wird.

    Auf die erste EP folgen innerhalb weniger Monate mit „Sex“ und „Music for Cars“ noch zwei weitere, sowie 2013 dann das selbstbetitelte Debütalbum; dies genügt, um in Großbritannien einen Hype auszulösen, wie man ihn seit dem Aufstieg von The Libertines nicht mehr erlebt hat. Vom Feuilleton bis zum Hit-Radio sind sich alle einig: The 1975 sind die Band der Gegenwart. 2016 und 2018 veröffentlichen sie mit I Like It When You Sleep, for You Are So Beautiful Yet So Unaware of It“ und „A Brief Inquiry into Online Relationships“ zwei weitere Longplayer, die beide in England an die Spitze und in den USA in die Top 5 steigen. „Notes on a Conditional Form“ steht dem in Nichts nach. Im Februar 2021 werden Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und München live erleben können, dass The 1975 schon wieder eine ganze Reihe neuer Hits und Fan-Favoriten abgeliefert haben.

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