Wheel

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Wheel: Ein Film aus Progressive Rock
Britisch-finnische Rocker erschaffen komplexe Kopfkino-Welten
Debütalbum „Moving Backwards“ im Februar erschienen
Im Februar live in Hamburg, Köln, Wiesbaden, München & Berlin

Es war ein langer und steiniger Weg zu sich selbst: Über eine Vielzahl an Experimenten, Umwegen und Formationen hat der Brite James Lascelles letztlich im fernen Finnland seine stilistische Stimme und musikalische Erfüllung gefunden. Gemeinsam mit drei lokalen Musikern, die Lascelles in seiner Wahlheimat Helsinki traf, formulierte er eine aufregend neue, eigenständige Version von komplexem Progressive Rock und NewMetal, der zwischen hymnischen Melodien und atmosphärischen Filmsounds kaum Grenzen kennt. Nach zwei in Skandinavien weithin beachteten EPs erschien im vergangenen Februar „Moving Backwards“, das Debütalbum seines Quartetts Wheel, das in zahlreichen internationalen Magazinen Bestnoten erhielt und unter Kennern als ein heißer Anwärter auf das „Debütalbum des Jahres“ gehandelt wird. Anfang kommenden Jahres gehen Wheel auf große Europatour, in deren Rahmen sie zwischen dem 14. und 22. Februar 2020 auch für fünf Shows in Hamburg, Köln, Wiesbaden, München und Berlin nach Deutschland kommen.

Die Musik von Wheel, zunächst auf den beiden begeistert aufgenommenen EPs „The Path“ und „The Wheel“ anschaulich skizziert und seit Erscheinen ihres ersten Albums nun auch in Perfektion ausmodelliert, erreicht die Rock-Nerven auf vielschichtige Weise: Mitunter erreichen die kompromisslos-progressive Tiefe von Tool, aber auch die raue Hemdsärmelig­keit der Grunge-Götter Nirvana und Mudhoney oder die metallisch stadiontaugliche Breitenwirkung von Linkin Park. Dabei stellen Wheel ihr künstlerisches Output gerne in die Nähe von Horrorschriftsteller Stephen King und erweitern ihre energetisch dichten Kompositionen mit Klangbildern, zu denen sich tatsächlich apokalyptische Szenarien assoziieren lassen.

Lascelles beschreibt sein neues Herzensprojekt wie folgt: „Was die Haupteinflüsse angeht, stehen Tool sicherlich ganz oben auf der Liste. Daneben finden sich auch Karnivool und Meshuggah und einige Alternative-Bands wie Radiohead oder The Mars Volta. Wir sind generell breit aufgestellt, weswegen die Unterscheidung in Prog Rock und Prog Metal wenig zielführend ist. Dazu gesellt sich ein frühneunziger Seattle-Vibe, außerdem sind wir große Filmscore-Fans, insbesondere der Soundtrack zu '28 Days Later' von John Murphy hat es uns angetan.“ Dies alles kann und sollte man sich live anhören, wenn Wheel im Februar erstmals für fünf Shows nach Deutschland kommen.

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