Xavier Naidoo

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Xavier Naidoo
Nicht von dieser Welt
Live in Concert – Die Zweite
Bisher mehr als 100.000 Fans bei Xavier Naidoo Unplugged
Fortsetzung der Arena Tour im November/Dezember 2017
Konzerte in Nürnberg, Stuttgart, Frankfurt, Wien, Zürich, Köln, Hannover, Bremen und Kiel

Mehr als 100.000 Besucher bei acht restlos ausverkauften Arena-Konzerten im November 2016 belegen die überragende Resonanz des jüngsten Tourneeprojekts von Xavier Naidoo, das Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu einem besonderen musikalischen Erlebnis verbindet. Jetzt folgt Teil Zwei der außergewöhnlichen, akustischen Konzertserie, in deren Mittelpunkt das Bestseller-Album „Nicht von dieser Welt“ und die daran anknüpfende Nachfolge-CD, aber auch viele seiner größten Hits stehen. Vom 30. November bis 12. Dezember 2017 setzt Xavier Naidoo seine Erfolgstournee in Nürnberg, Stuttgart, Frankfurt, Wien, Zürich, Köln, Hannover, Bremen und Kiel fort.

Xavier Naidoo, dessen außergewöhnlicher Live-Sound Millionen von Menschen seit Jahren begeistert, präsentiert sich seinen Fans im Unplugged-Format auf einer Rundbühne in der Mitte der Hallen, die beste Sicht von allen Sitzplätzen ermöglicht. Begleitet von Neil Palmer am Flügel und Alex Auer an der Gitarre gestaltet Xavier Naidoo ein intimes, intensives Konzert im großen Rahmen.

Vor 18 Jahren sorgte Xavier Naidoo mit seiner ersten CD „Nicht von dieser Welt“ für Aufsehen, als er Soul mit deutschen Texten kombinierte, eine Mischung die das Publikum begeisterte. Nach vielen weiteren, mit Gold + Platin veredelten Alben geht die ursprüngliche Erfolgsgeschichte jetzt in die Verlängerung. Das bewährte Team Xavier Naidoo und Moses Pelham schuf mit „Nicht von dieser Welt 2“ die lang erwartete Nachfolge-CD, die auf Anhieb Platz 1 der Charts erreichte.

Nostalgische Erinnerungen werden geweckt, aber dennoch ist alles innovativ und aufregend. Wenn Xavier Naidoo auf Moses Pelham trifft, entstehen stets neuartige Sounds. „Es ist eine Fortsetzung der Unterhaltung von 1997, vor dem Hintergrund, wie sich unsere Perspektiven verändert haben“, resümiert Moses Pelham. In kollektiver Zusammenarbeit haben die beiden über einen Zeitraum von nahezu drei Jahren das erfolgreiche neue Album entwickelt, komponiert und getextet.

Xavier Naidoo blickt auf einen atemberaubenden Erfolgsweg zurück. Seine musikalischen Etappen wurden durch begeisternde, ausverkaufte Live-Auftritte und eine beeindruckende, ungebrochene Hit-Serie markiert. Mit seiner individuellen Kombination aus überragendem Talent, authentischem Stil und ausdrucksstarken Inhalten hat Xavier Naidoo sein eigenes deutsches Soul-Genre geschaffen, das seine Fans seit knapp zwei Jahrzehnten fasziniert.

Ob Solo, mit den Söhnen Mannheims oder gemeinsam mit anderen hochkarätigen Künstlern - Xavier Naidoo zeigt stets neue, differenzierte Wege deutscher Popmusik auf. Geniale Musikalität, enorme Vielseitigkeit und kompromisslose Qualität, gepaart mit Intensität und Charisma, haben eine einzigartige Resonanz ausgelöst. Das Pendel schwingt zwischen gefühlvollen Balladen, mitreißenden Hymnen und einem einzigartigen Stilmix aus Soul, Rap und HipHop. Der gelungene Spagat zwischen unterschiedlichen Genres und komplexer Lyrik sind hervorstechende Merkmale seiner musikalischen Karriere.

Seit „Nicht von dieser Welt“ hat Xavier Naidoo stets die Spitzenpositionen der Charts erobert. „Zwischenspiel/Alles für den Herrn“, „Alles Gute vor uns“, „Telegramm für X“, das gemeinsame „Wettsingen in Schwetzingen“, „Alles kann besser werden“ und  „Danke fürs Zuhören - Liedersammlung 1998 - 2012“ heißen die einzelnen Hit-Kapitel. „Hört, Hört! Live von der Berliner Waldbühne“ ist ein Mitschnitt seines mitreißenden Konzerts in dem legendären Amphitheater. Das fünfte Soloalbum „Bei meiner Seele“ sowie sein sechstes, „Nicht von dieser Welt 2“, katapultierten ihn jeweils erneut an die Spitze der deutschen Charts.

Xavier Naidoo hat stets für seine Musik, seine Identität und seine Unabhängigkeit gekämpft. Er bleibt nie stehen, sondern ist immer im Aufbruch. Bestseller-Singles wie „Wo willst Du hin?“, „Bevor Du gehst“ und „Wenn ich schon Kinder hätte“, „Dieser Weg“ und „Ich kenne nichts… (das so schön ist wie du)“ mit dem US-Rapper RZA knüpften nahtlos an frühe Hits wie „20.000 Meilen“, „Führ mich ans Licht“ und „Nicht von dieser Welt“ an.

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Guten Morgen,

nach dem Treffen mit dem Oberbürgermeister und den Söhnen Mannheims habe ich das Gefühl, noch einmal das Wort für die Kunst ergreifen zu müssen. Ebenso wenig wie man einen Menschen in einem Satz erklären kann, kann man dies bei der Kunst. Wenn ich es ausnahmsweise nunmehr trotzdem versuche, ist es für mich gar nicht einmal so schwierig, da mir das Texten erfreulicherweise leicht fällt.

Ein Produzent, meistens zugleich ein Freund, spielt mir z.B. eine Komposition vor, bei welcher mir bereits nach ein paar Sekunden der Melodie die ersten Textfragmente in den Sinn kommen. Das bedeutet, mein Unterbewusstsein hat ganz sicher Einfluss auf die Entstehung der Songs. Selbstverständlich können und werden sicherlich Erfahrungen und Beobachtungen aus meinem erlebten Alltag in der Gesellschaft meiner Freunde, in der Gesellschaft in welcher wir leben sowie natürlich in meiner Familie – insbesondere meiner geliebten Frau und meinem Sohn – in diesen Schaffensprozess einfließen. In diesen Momenten verschwende ich keinen einzigen bewussten Gedanken darauf, wohin mich die Reise wohl führen mag.

Einer der neuen Songs der Söhne Mannheims, der Song mit dem Titel „Marionetten“, hat zu hitzigen Diskussionen geführt. Einzelne Fragmente oder Satzteile wurden hier – teilweise aus dem Kontext gerissen – bewertet, gedeutet und heftig kritisiert. Damit kann ich gut leben – gerade als Musiker, für den Kunst- und Meinungsfreiheit eines der höchsten Güter überhaupt ist. Dennoch ist es schade, dass in der Diskussion über diesen Song teilweise Unterstellungen wiederholt werden, zu denen es meinerseits zahlreiche Klarstellungen und unmissverständliche Dementis gab.

Bei dem Lied "Marionetten" handelt es sich um eine zugespitzte Zustandsbeschreibung gesellschaftlicher Strömungen, also um die Beobachtung bestimmter Stimmungen, Auffassungen und Entwicklungen, dies im Rahmen einer künstlerischen Auseinandersetzung bewusst überzeichnet.

Das mag missverständlich gewesen sein, daher ist mir folgendes wichtig: Die Söhne Mannheims und ich stehen für eine offene, freiheitliche, liberale und demokratische Gesellschaft, in der viele Kulturen gemeinsam zusammenleben und in der es allen Menschen möglichst gut geht. Das ist mir wichtig und dafür lohnt es sich einzustehen. Wir erleben derzeit leider eine Phase, in der viele Menschen zumindest das Gefühl haben, dass es ihnen nicht mehr ganz so gut geht oder dass sie nicht mehr "mitgenommen" werden von Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Das ist gefährlich und kann zu Extremismus führen. Und der ist nie gut.

Eine Demokratie und eine offene Gesellschaft leben davon, dass sie von der Mehrzahl der Menschen getragen wird, dass sie streitbar ist und auch, dass ihr Zustand kritisch hinterfragt werden darf. Gerade um sie zu erhalten und gerade um sie zu verbessern.

Dies gilt insbesondere in Zeiten, in der Globalisierung und internationale Abhängigkeiten es schwerer machen, jene unverzichtbaren Grundwerte einer Demokratie wie Freiheit, Frieden, Gleichheit und Solidarität so verständlich zu machen, wie wir es uns wünschen. Die Grundwerte, für die wir stehen, sind notwendige Grundlage für ein soziales und friedliches Miteinander ALLER Menschen, frei von Ressentiments und nationalem Gedankengut. Dabei ist auch Streitkultur wichtig – und es gibt abseits des Extremen ganz sicher kein monotones "Gut" oder "Böse" bzw. "Richtig" oder "Falsch". Wir müssen aufeinander hören und gegen Verdrossenheit angehen – wichtig ist aber tatsächlich, für welche Werte wir bei diesen Diskussionen stehen.

Die Söhne Mannheims und ich stehen (ohne das ernsthaft betonen zu müssen) seit vielen Jahren ganz klar gegen jede Art von Gewalt, gegen jede Art von Fremdenhass, gegen jede Art von Diskriminierung und gegen jede Form von Radikalismus oder Nationalismus. Genauso erheben wir seit Jahren unsere Stimme gegen alle menschenverachtenden, populistischen oder Hass säenden Personen und Bewegungen. Gerade meine Herkunft prägt mich als einen multikulturellen Menschen, mit meiner südafrikanisch-irischen Mutter und meinem indisch-deutschen Vater. Nachhaltig betroffen gemacht hat mich auch die Erfahrung, dass die Ehefrau meines geliebten jüdischen Patenonkels, die Schwester meines Vaters, meine dunkelhäutige Mutter aufgrund ihrer Hautfarbe abwertend behandelt und schlussendlich den Kontakt zu uns abgebrochen hat. Ich schätze mich glücklich und empfinde es als Bereicherung, dass ich viele Freunde jeglicher Nationalität und jeglichen Glaubens habe. Dass ich weder rassistisch noch rechtspopulistisch bin, bedarf für mich eigentlich keiner (erneuten) Erwähnung.

Ich widerspreche daher auch jeglicher Instrumentalisierung meiner Musik und Texte durch entsprechende politische Gruppierungen.

Ich gebe keinem meine Stimme, sondern erhebe meine eigene mit den Mitteln meiner Kunst. Und die ist oft hinterfragend, teils kindlich, im besten Fall zum eigenständigen Denken anregend, manchmal tiefsinnig, vielleicht auch für manche belanglos oder an ihrer Sache vorbei, gerne auch mal provozierend, aber im gleichen Atemzug stets voller Liebe und Überzeugung für die erwähnten Grundwerte.

One Love Euer Xavier

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