Junger Mann mit Brille und schwarzem T-Shirt steht nachts auf einem Balkon vor einer Stadtbeleuchtung

Flawed Mangoes

Flawed Mangoes kündigt Konzert in Köln an

Exklusives Deutschlandkonzert des US-Musikers

Zwischen Folktronica, Shoegaze und sphärischen Vibes bewegt sich Flawed Mangoes nun schon seit ein paar Jahren – und liefert damit regelmäßig den perfekten

Low-Cortisol-Soundtrack für mehrere Millionen monatliche Hörer. Tatsächlich gelten seine immersiven Indie-Soundscapes längst als garantierte Stimmungsaufheller – als positiver Gegenpol im Netz, als Soundtrack der Hoffnung, als vertonte Ruheoasen im hektischen Jetzt. Der Songwriter, Producer und Gitarrist aus Boston hat mit seinen epischen Instrumentals zwischen Indietronica und Ambient-Loops unzählige Reels und Posts vertont. Nun bringt Flawed Mangoes diesen Sound auch erstmals live nach Deutschland und ist am 3. November in Köln zu erleben.

Wabernde Flächen und lässige Gitarren-Loops, die sich ausladend wie ein Indie-Soundtrack anfühlen – und daher auch längst immer größere Kreise ziehen: Heimliche

Hymnen wie „Killswitch Memories“, „Swimming“ oder auch „The Beginning“ haben Flawed Mangoes ganz beiläufig Streaming-Erfolge in hoher dreistelliger Millionenhö-he beschert. Nachdem der schüchterne Producer von der Ostküste zuletzt seine erste große US-Tour absolviert hat, kommt er im Herbst 2026 auch nach Europa.

Die Stimmungen der größtenteils instrumentalen Klangwelten, die Evan Lo seit An-fang des Jahrzehnts erschafft, sind in der Regel positiv: Etwas entrückt, meist sepia-farben, unbedingt inspirierend. Kleine, ruhige Postrock-Explosionen – hell wie verton-te Sonnenaufgänge. Kein Wunder, dass der aus Massachusetts stammende Musiker längst dem Hopecore-Genre zugerechnet wird – und Vergleiche mit anderen Acts eher schwierig sind (Boards of Canada trifft es eher nicht; dann schon eher Clams Casino oder Hiki). Während die Gitarre in seinen Songs häufig die Hauptrolle spielt, setzte sich Lo schon als kleiner Junge mit dem Klavier auseinander, um schließlich auch elektronische Produktionen für sich zu entdecken. Schon während der Highschool in Bands aktiv, trat er 2020 mit ersten eigenen Tracks ins Rampenlicht. Deren „leiden-schaftlichen, organischen DIY-Sound“, wie er selbst dazu sagt, definierte er auf etli-chen EPs und Alben kontinuierlich weiter – zuletzt mit einer ganzen Serie von Releases unter dem Titel „Anomaly“. Er selbst hielt sich dabei eher im Hintergrund auf und veröffentlichte lieber noch einen weiteren Songzyklus, anstatt zu viele Worte über die eigene Person zu verlieren.

Auch Indie- und Shoegaze-Arrangements spielten auf jüngeren Tracks wie „Surreal“ eine entscheidende Rolle – genau wie der stets auch mitschwingende Faktor Melan-cholie: „Ich bewege mich eigentlich immer auf dem Grat zwischen melancholisch und happy“, so Lo, dessen Songs „Dramamine“ und „Missing Pieces“ auch ganz ohne Beats einen gewaltigen Sog auslösen sollten.

Wenn Flawed Mangoes im Herbst 2026 nach Deutschland kommt, bringt er diesen unverkennbaren und hypnotischen Soundtrack-Vibe endlich live auf die Bühne – wo-mit für einen kurzen Moment auch der Herbst-Blues keine Chance haben dürfte.

Playlist

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